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Paul Fleming An den Ort - da Er Sie erstlich ümmfangen (Paul Fleming)Es müss' ein ewger Lentz mit steten Favoninnen auff dein gepüschtes Häupt und blumicht Antlitz wehn / die reich-bethaute Brust den Perlen gleiche stehn / und deine feuchte Schoß mit kalten Brünnen rinnen / So sollen jährlich auch hier meine Kastalinnen / mit Zweigen vom Parnass' ümm dein Gehege gehn / und deine Trefligkeit durch solch ein Lied erhöhn / das du nur würdig bist / und die uns lieb gewinnen. Die Hamadryaden die sollen dir für Schaden / für Wild-behüter seyn die rauchen Oreaden. Und daß dir kein Sylvan / kein Satyr nicht sey feind / So will ich diese Wort' an deinen Eingang schreiben / die wieder Sturm und Schlag / und Jahre sollen bleiben: Wer dieses Ortes schont / der ist deß Himmels Freund. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Deutsche Gedichte" ISBN: 3-15-002455-2 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Fleming Gedichte? Bitte klicken Sie Paul Fleming. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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