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Paul Fleming An den West-wind - Daß Er Sie zu Ihm bringe (Paul Fleming)Fleug / feuchter Zefyr / aus / fleug / wie nach deiner Floren du itzt noch pflegst zu thun. Such meinen Auffenthalt / Ob er bey deinem ist / durch diesen Tannen-Wald. Such / wie du deine hast / so hab ich sie verlohren. Such sie / und sag ihr das in ihre leise Ohren: Dort ist er / der dich wünscht / du Göttliche Gestalt: Dort ist er / der dich hofft. Erfreust du ihn nicht bald / So hat er seinen Ort zum Grabe schon erkohren. Nim sie / so bald sie will / in deinen Blumen-schoß / daß keine trübe Lufft auff meine Schönheit stoß' / und helle sie in dich / und laß es niemand wissen. Hier wart' ich / meine Post / ich warte mit Begier / dich bald zu nähmen an / mit tausent Göttern hier; Sie / meiner Augen-Trost / mit hundert tausent Küssen. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Deutsche Gedichte" ISBN: 3-15-002455-2 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Fleming Gedichte? Bitte klicken Sie Paul Fleming. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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