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Paul Fleming Als etliche seiner Freunde von ihm zogen (Paul Fleming)Du öder Heyn! Du wilde Wüsteney! Sagt her / kans seyn / sagt her / wo sind sie drey'? Und / Zephyr / du / wie denn ihr andern auch / weht mir noch einen Hauch von ihnen zu. So kehrt ihr doch / geliebte zu mir ein / und wollet noch von mir ummfasset seyn? wo aber hin? wo nauß? fliehn sie mit fleiß'? Ich weiß nicht / was ich weiß; wie ich dran bin. Ich hört' / ich sah' / Ich griffe Sie ja hier. Ihr seyd ja da / Ihr meine liebsten Ihr? Wie ist mir denn? Sie sinds / und sinds auch nicht. Ich weiß nicht was geschicht / wie oder wenn. Steht doch! ach! nein. Sie sind es leibhafft nicht. Es ist ihr Schein / der mir die Augen bricht. Ach ich / nur ich! weiß / daß ich gegend bin. doch zweifelt noch mein Sinn an mir bey sich. Sie / sie sind dort / ohn die ich nicht bin ich / macht ihr euch fort / Ihr Seufftzer / nach für mich. Daß / wenn sie sehn / daß sich die Oder hoch schwöllt auff / es müss' annoch durch Euch geschehn. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Deutsche Gedichte" ISBN: 3-15-002455-2 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Fleming Gedichte? Bitte klicken Sie Paul Fleming. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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