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Paul Fleming Als der Kunstreiche Johann Rudolff Stadeler aus der Schweitz - auf dem Meydan zu Ispahan in Persien jämmerlich niedergesebelt wa (Paul Fleming)Dein tapffrer Christenmuth / du werther Schweitzer du / ist ewig lobens werth: Denn da du kuntest leben / Hast du dich willig hin in deinen Todt gegeben. Was deinen Leib bringt ümb / das ist ein kurtzes nu. Die Seele flog darvon. Ihr kam kein Sebel zu. Nun siehst du ümm dich her die Serafinnen schweben / schaust auff diß grosse Nichts / ümm welches wier so streben / Lachst deine Mörder aus / und jauchtzest in der Ruh. Hier ist dein Märter Krantz / du redlicher / du treuer / den nim mit in dein Grab. Wir wollen deinen Preiß durch die erlößte Welt bey allen machen teuer / Dein Vaterland sol seyn der Erden weiter Kreyß. Wer so / wie du / verdirbt / der bleibet unverdorben; Lebt / wenn er nicht mehr lebt / und stirbet ungestorben. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Deutsche Gedichte" ISBN: 3-15-002455-2 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Fleming Gedichte? Bitte klicken Sie Paul Fleming. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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