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Johann Georg Fischer Um Mitternacht (Johann Georg Fischer)Ein Tag stirbt auch, wie ein Mensch verscheidet. In letzter Nacht um die Zwölfuhrglocke sah ich es zittern beim blauen Mondschein in meinem Glase, wie ein sterbender Mensch in des andern Hände sein letztes Leben hinüberzittert. Also geschieht es, wenn dem kommenden Tage der scheidende Tag sich überantworten muß, und der kommende ruft noch dem scheidenden nach: Grüß' mir die Mutter, die ewige Zeit, wenn du hinüberkommst, bald sehen wir alle uns drüben wieder. - Doch eines kam noch, als die Lüfte bebten beim Sonnenaufgang, und ich betete tief in die Seele hinein: Gelobt sei das ewige heilige Licht! Und die verbleichenden Sterne sprachen: In Ewigkeit! Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Vom goldnen Überfluss" ISBN: Unbekannt Herausgeber: R. Voigtländers Verlag Mehr Fischer Gedichte? Bitte klicken Sie Johann Georg Fischer. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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