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Heinrich Heine König David (Heinrich Heine)Lächelnd scheidet der Despot, Denn er weiß, nach seinem Tod Wechselt Willkür nur die Hände, Und die Knechtschaft hat kein Ende. Armes Volk! wie Pferd' und Farrn Bleibt es angeschirrt am Karrn, Und der Nacken wird gebrochen, Der sich nicht bequemt den Jochen. Sterbend spricht zu Salomo König David: Apropos, Daß ich Joab dir empfehle, Einen meiner Generäle. Dieser tapfre General Ist seit Jahren mir fatal, Doch ich wagte den verhaßten Niemals ernstlich anzutasten. Du, mein Sohn, bist fromm und klug, Gottesfürchtig, stark genug, Und es wird dir leicht gelingen, Jenen Joab umzubringen. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Heinrich Heine. Sämtliche Schriften in zwölf Bänden. Reihe Hanse" ISBN: 3-446-12251-6 Herausgeber: Carl Hanser Mehr Heine Gedichte? Bitte klicken Sie Heinrich Heine. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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