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Gottlieb Konrad Pfeffel Der tolle Hund (Gottlieb Konrad Pfeffel)»Flieht, Leute, flieht den tollen Hund!« So rief zu Neros Zeit ein Rudel blasser Jungen, Die mit genauer Not des Untiers Wut entsprungen. Die Warnung floh von Mund zu Mund Durchs halbe Rom. Es lief, was laufen konnte. Ein rascher Veteran, der auf dem Markt sich sonnte, Blieb ruhig stehen, wie er stund. Das Biest kam auf ihn los. Mit seinem Knotenstecken Schlug er auf einen Hieb ihm das Genick entzwei Und sprach zum frohen Volk: »Was floht ihr? Feiger Schrecken Macht euch von keinem Wütrich frei; Den Schädel müßt ihr ihm zerschmeißen, Alsdann erst hört er auf zu beißen.« Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Skorpion und Hirtenknabe" ISBN: 3-87164-032-8 Herausgeber: Maximilian Dietrich Verlag Mehr Pfeffel Gedichte? Bitte klicken Sie Gottlieb Konrad Pfeffel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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