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Gottfried Keller Schlechte Jahreszeit (Gottfried Keller)Wo ist der schöne Blumenflor, Den wir so treu gehegt? Vom Hoffen und vom Grünen sind Herz, Garten kahl gefegt! Und wie in einer Nacht ergraut Ein unglückselig Haupt, Hat sich heut nacht das Vaterland Geschüttelt und entlaubt! Und alles wird so klein, so nah, So dumpf und eingezwängt; Wie drückend ob dem Scheitel uns Der graue Himmel hängt! Auf jedem Kreuzweg sitzt ein Feind - Es ist ein harter Stand: Mit Schurken atmen gleiche Luft Im engen Vaterland! Mehr Keller Gedichte? Bitte klicken Sie Gottfried Keller. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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