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Georg Heym Mit weißem Haar... (Georg Heym)Mit weißem Haar, in den verrufnen Orten, Noch hinter Werchojansk, in öden Steppen, Da schmachten sie, die ihre Ketten schleppen Tagaus-tagein, die düsteren Kohorten. In Bergwerksnacht, wo ihre Beile klingen Wie von Zyklopen. Doch ihr Mund ist stumm. Und mit den Peitschen gehn die Wärter um. Klatsch. Daß klaffend ihre Schultern springen. Die Nacht voll Feuer in den Traumgedanken, Und auf der Stange, rot, gleich einem Sterne, Aus Aufruhrs Meer das Haupt des Zaren schwanken. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Dichtungen" ISBN: Unbekannt Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Heym Gedichte? Bitte klicken Sie Georg Heym. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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