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Arno Holz Jüngst sah ich den Wind (Arno Holz)Jüngst sah ich den Wind, das himmlische Kind, als ich träumend im Walde gelegen, und hinter ihm schritt mit trippelndem Tritt sein Bruder, der Sommerregen. In den Wipfeln da ging's nach rechts und nach links, als wiegte der Wind sich im Bettchen; und sein Brüderchen sang: »Die Binke, die Bank,« und schlüpfte von Blättchen zu Blättchen. Dann wurde es Nacht, und eh ich's gedacht, waren fort, die das Märchen mir schufen. Ihr Mütterlein hatte sie fein hinauf in den Himmel gerufen. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Vom goldnen Überfluss" ISBN: Unbekannt Herausgeber: R. Voigtländers Verlag Mehr Holz Gedichte? Bitte klicken Sie Arno Holz. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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