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Richard Dehmel Enthüllung (Richard Dehmel)Du sollst nicht dulden, daß dein Schmerz dich knechte; du bist so gern vor Freude wild. Komm vor den Spiegel! - Oh, wie schwillt dein düstres Haar, wie lebt dein Bild, wie blüht dein Mund -: als wenn durch Nächte der Blitze bläuliches Geflechte, der Honigduft der roten Disteln quillt! Gib her, gib her den Trauerschleier, ich reiß ihn lachend dir entzwei! Ich bin dein Einziger, dein Befreier, dein Herr! - Was starrst du so ins Feuer, so schmerzhaft? - O verzeih - verzeih - Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3-15-008596-9 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Dehmel Gedichte? Bitte klicken Sie Richard Dehmel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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