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Richard Dehmel Die stille Stadt (Richard Dehmel)Liegt eine Stadt im Tale, ein blasser Tag vergeht; es wird nicht lange dauern mehr, bis weder Mond noch Sterne, nur Nacht am Himmel steht. Von allen Bergen drücken Nebel auf die Stadt; es dringt kein Dach, nicht Hof noch Haus, kein Laut aus ihrem Rauch heraus, kaum Türme noch und Brücken. Doch als den Wandrer graute, da ging ein Lichtlein auf im Grund, und durch den Rauch und Nebel begann ein leiser Lobgesang aus Kindermund. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Vom goldnen Überfluss" ISBN: Unbekannt Herausgeber: R. Voigtländers Verlag Mehr Dehmel Gedichte? Bitte klicken Sie Richard Dehmel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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