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Richard Dehmel Dahin (Richard Dehmel)Mit gesenkten Blicken durch die Menge hin, durch die fremde dunkle Menge, eine traumentstiegene Palme, kam die junge Priesterin. Mit geschlossenen Wimpern an den Altar hin, ruhig an den flammenden Altar, eine nachtgewiegte Zypresse, trat die junge Priesterin. Mit aufstrahlenden Augen in zwei andre Augen hin, Augen aus der Fremde, niegesehene Heimatsaugen, eine starre Mimose, stand die junge Priesterin. Mit weit offenen Armen in die Nacht dahin, wild hin in die fremde Nacht, eine sturmergriffne Liane, schwand die junge Priesterin. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3-15-008596-9 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Dehmel Gedichte? Bitte klicken Sie Richard Dehmel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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