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Peter Hille Aus den Liedern des betrunkenen Schuhus (Peter Hille)(Im Kirchturm) I. Was die Gelehrten reden, ist nur Kohl, Denn eine taube Nuß ist ihr Symbol, Wie diese ist ihr Schädel hohl, Der Schweine Leder ihr Idol Der Weise weihet sich dem Alkohol. Bim, bim, bim, bim, Bin bös, bin schlimm, Kommen gelaufen und ärgern einen. Immer sind sie auf den Beinen, Mags nun regnen, mag die Sonne scheinen, Und ist ein Gegröle, ein Weihrauchgestänker, Hol sie der Henker! Sonst ist alle Zeit Hier oben Einsamkeit, Denn der früher hier heraufgekrochen, Hat den Hals gebrochen. Wie ich im Nu kiwitt, kiwitt, Geh mit, geh mit Den letzten Rum gestohlen, War er noch da, sich Schnaps zu holen. Gluck, gluck Dann tat es puck! Im Turmgebälk und Branntwein, Da muß man schon ein Schuhu sein. Des Urwalds Riesen splittern In Nacht durchflammenden Gewittern. Es heult sie Knäul von dem Wirt geschoben, Auf stillen Straßen mit wilden Messern toben; Dann bin ich in meinem Element, In meinen Augen einsam brennt Das Menschen hassende Temperament Melancholie. Das düstere Gestirn Genie Flammt Verdammt In meinen zwei Pupillen. Donner groß und hoch der wilde Willen. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Peter Hille der Bohemien von Schlachtensee" ISBN: 3-371-00365-5 Herausgeber: Morgenbuch Verlag Mehr Hille Gedichte? Bitte klicken Sie Peter Hille. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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