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Paul Fleming Herrn Pauli Flemingi der Med. Doct. Grabschrifft - so er ihm selbst gemacht in Hamburg - den xxiix. Tag deß Mertzens m. dc. xl a (Paul Fleming)Ich war an Kunst / und Gut / und Stande groß und reich. Deß Glückes lieber Sohn. Von Eltern guter Ehren. Frey; Meine. Kunte mich aus meinen Mitteln nehren. Mein Schall floh überweit. Kein Landsmann sang mir gleich. Von reisen hochgepreist; für keiner Mühe bleich. Jung / wachsam / unbesorgt. Man wird mich nennen hören / Biß daß die letzte Glut diß alles wird verstören. Diß / Deütsche Klarien / diß gantze danck' ich Euch. Verzeiht mir/ bin ichs werth / Gott / Vater / Liebste / Freunde. Ich sag' Euch gute Nacht / und trette willig ab. Sonst alles ist gethan / biß an das schwartze Grab. Was frey dem Tode steht / das thu er seinem Feinde. Was bin ich viel besorgt / den Othem auffzugeben? An mir ist minder nichts / das lebet / als mein Leben. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Deutsche Gedichte" ISBN: 3-15-002455-2 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Fleming Gedichte? Bitte klicken Sie Paul Fleming. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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