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Otto Ernst Der Erbe (Otto Ernst)Ich hebe meine Geige ganz heimlich unters Kinn und zieh mit leisem Bogen ganz heimlich drüber hin. Da hebt mein blondes Dirnlein den Fuß zum Tanzeschritt; der Braunen lichtes Stimmlein singt schon die Weise mit. Die Jüngste wiegt ihr Püppchen: »Marie Maruschka-ka« - mit großen dunklen Augen sitzt stumm mein Bube da. Er kennt vor unserm Fenster den alten Weidenbaum. Wiegt auf dem höchsten Wipfel im Winde sich ein Traum? Mein Sohn, in meinen Tönen hörst du der Winde Tanz? Mein Sohn, in meinen Tönen fliehst du der Wolke Glanz? Ich hab' ein Schloß voll Schimmer an einem fernen Meer - heb' ich ans Kinn die Geige, kommt Gruß und Glück daher. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Vom goldnen Überfluss" ISBN: Unbekannt Herausgeber: R. Voigtländers Verlag Mehr Ernst Gedichte? Bitte klicken Sie Otto Ernst. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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