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Josef Freiherr von Eichendorff Die Nacht (Josef Freiherr von Eichendorff)Die Nacht Joseph von Eichendorff Wie schön, hier zu verträumen Die Nacht im stillen Wald, Wenn in den dunklen Bäumen Das alte Märchen hallt. Die Berg im Mondesschimmes Wie in Gedanken stehn, Und durch verworrne Trümmer Die Quellen klagend gehn. Denn müd ging auf den Matten Die Schönheit nun zur Ruh, Es deckt mit kühlen Schatten Die Nacht das Liebchen zu. Das ist das irre Klagen In stiller Waldespracht, Die Nachtigallen schlagen Von ihr die ganze Nacht. Die Stern gehn auf und nieder - Wann kommst du, Morgenwind, Und hebst die Schatten wieder Von dem verträumten Kind? Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Eichendorff, Werke in einem Band" ISBN: 3-423-02382-1 Herausgeber: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG Mehr Eichendorff Gedichte? Bitte klicken Sie Josef Freiherr von Eichendorff. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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