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Josef Freiherr von Eichendorff Der stille Grund (Josef Freiherr von Eichendorff)Der Mondenschein verwirret die Täler weit und breit, die Bächlein, wie verirret, gehn durch die Einsamkeit. Da drüben sah ich stehen den Wald auf steiler Höh', die finstern Tannen sehen in einen tiefen See. Ein Kahn wohl sah ich ragen, doch niemand, der es lenkt, das Ruder war zerschlagen, das Schifflein halb versenkt. Eine Nixe auf dem Steine flocht dort ihr goldnes Haar, sie meint', sie wär' alleine, und sang so wunderbar. Sie sang und sang, in den Bäumen und Quellen rauscht' es sacht und flüsterte wie in Träumen die mondbeglänzte Nacht. Und hätt' ich nicht vernommen den Klang zu guter Stund', wär' nimmermehr gekommen aus diesem stillen Grund. Mehr Eichendorff Gedichte? Bitte klicken Sie Josef Freiherr von Eichendorff. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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