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Johann Wolfgang von Goethe Zwischen Lavater und Basedow (Johann Wolfgang von Goethe)Zwischen Lavater und Basedow Saß ich bei Tisch des Lebens froh. Herr Helfer, der war gar nicht faul, Setzt' sich auf einen schwarzen Gaul, Nahm einen Pfarrer hinter sich Und auf die Offenbarung strich, Die uns Johannes der Prophet Mit Rätseln wohl versiegeln tät; Eröffnet' die Siegel kurz und gut, Wie man Theriaksbüchsen öffnen tut, Und maß mit einem heiligen Rohr Die Kubusstadt und das Perlentor Dem hocherstaunten Jünger vor. Ich war indes nicht weit gereist, Hatte ein Stück Salmen aufgespeist. Drob ärgert sich der andre sehr Und wollte gar nichts hören mehr, Und sagt: es wüßte jedes Kind, Daß es in der Bibel anders stünd. Und ich behaglich unterdessen Hätt einen Hahnen aufgefressen. * Und, wie nach Emmaus, weiter gings Mit Geist- und Feuerschritten, Prophete rechts, Prophete links, Das Weltkind in der Mitten. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gesammelte Werke in sieben Bänden" ISBN: Unbekannt Herausgeber: Bertelsmann Lesering Mehr Goethe Gedichte? Bitte klicken Sie Johann Wolfgang von Goethe. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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