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Hugo Ball Ein und kein Frühlingsgedicht (Hugo Ball)Ein und kein Frühlingsgedicht I Ein Doppeldecker steigt aus jeder Flasche Und stößt sich heulend seinen Kopf kaputt. Der Übermensch verzehrt die Paprikagoulasche, Zerbröselnd Semmeln, rülpsend in den Kälberschutt. Den Gästen hängt der Kiefer bis zur Treppe, Dort hinterlist'ge Fallen tätlich legend. Aus dem Aburte schlitzt Lolô die Tangoschneppe, Verpestend mit dem Lockendampf die Absinthgegend. Denn siehe, ich bin bei euch alle Tage Und meine schmettergelbe Lusttrompete packt euch an. Der umgekippten Erektionen Frühlingsklage Buhlt veilchenblau im Bidet mit dem Schwan(n). II Oh du mein Hyazinth, die Wade knackte Und Rolf, der Mops, fraß jäh das Strumpfband auf. Nach Grammophonen in dem Twosteptakte Vollzog sich Notdurft Coitus und Lebenslauf. Der Lampionen blutgeduns'nes Schwirren Schuf große Monde aus den Wassergläsern. Ein Schlachtgetöse gab es und ein Klirren Der Kneifer von Beamten und Verwesern. Da war auch Dame Wueh in einer Prunkkarosse, Uns schrak nicht Kino mehr, nicht die Picassofratze. Wir schluckten Sperma wie Armeegeschosse, Und fetzten unsren Hausgott Grünekatze. (Ha Hu Baley) Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Die nichtgesammelten Gedichte" ISBN: 3-928660-67-5 Herausgeber: Faber & Faber Verlag Mehr Ball Gedichte? Bitte klicken Sie Hugo Ball. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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