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Gottlieb Konrad Pfeffel Die Natter und der Blutegel (Gottlieb Konrad Pfeffel)Die Natter sprach zum Egel: nein! Ich kann es, traun, den Menschen nicht verzeihn, Daß sie mit ihrem Blut dich nähren, Indeß sie vor mir fliehn und mich dem Tode weihn. Wir stechen beide ja. Das ist wohl wahr; allein, Und dieses kann das Rätsel dir erklären, Der Stiche Wirkung stimmt nicht völlig überein, Rief ihr der Egel zu; du tötest, ich kuriere; Ich bin Arznei und du bist Gift. Mich dünkt, ein gleiches Urteil trifft Auch die Kritik und die Satire. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Biographie eines Pudels" ISBN: 3-7846-0134-0 Herausgeber: Langewiesche-Brandt KG Mehr Pfeffel Gedichte? Bitte klicken Sie Gottlieb Konrad Pfeffel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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