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Gottlieb Konrad Pfeffel Der Schmetterling und die Biene (Gottlieb Konrad Pfeffel)»Wenn doch«, so sprach mit rascher Energie Ein bunter Schmetterling zur Biene, Die neben ihm auf einer Balsamine Ihr Frühstück nahm, - »wenn doch das Rabenvieh, Die Raupen, in der Hölle wären! Wohin sich meine Flügel kehren, Wohin mein Auge blickt so find' ich sie. Hier fressen sie des Ölbaums frische Blüten Und opfern dort ein Kohlbeet ihrer Wut. Ach, welche Polizei! ich sollte hier gebieten: Mein Urteil wäre Tod für die gesamte Brut, Und für den Herrn des Guts die Staupe.« »Recht!« sprach die Biene, »recht! ein häßliches Geschmeiß, Wie jedermann, und du am besten, weiß, Denn gestern warst du selbst noch Raupe.« Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Skorpion und Hirtenknabe" ISBN: 3-87164-032-8 Herausgeber: Maximilian Dietrich Verlag Mehr Pfeffel Gedichte? Bitte klicken Sie Gottlieb Konrad Pfeffel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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