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Gottlieb Konrad Pfeffel Der Lohn des Helden (Gottlieb Konrad Pfeffel)(1786) Einst fiel der Leu, der auf der Jagd Zu tief sich in das Holz gewagt, Zwei Tigern in die Pranken. Gewaltig war sein Widerstand; Allein erschöpft und übermannt Fing er jetzt an zu wanken. Da sprang der Dogge schnell heran Und rettete dem armen Chan Durch seinen Tod das Leben: Denn kaum entfloh die Mörderbrut, So sah er ihn mit stillem Mut Den Geist den Göttern geben. »Ist dieses«, rief mit bitterm Hohn Der Bär zum Wolf, »des Helden Lohn, Nach dem wir alle dürsten? Stirb für dein Weib, für deinen Freund, Fürs Vaterland, für deinen Feind; Nur stirb für keinen Fürsten.« Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Skorpion und Hirtenknabe" ISBN: 3-87164-032-8 Herausgeber: Maximilian Dietrich Verlag Mehr Pfeffel Gedichte? Bitte klicken Sie Gottlieb Konrad Pfeffel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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