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Gottlieb Konrad Pfeffel Das Bildnis (Gottlieb Konrad Pfeffel)Belinde war das schönste junge Weib; Doch kein vollkommner Glied fand sich an ihrem Leib, Als ihre Zunge. Welche Plage Für ihren guten Mann! Doch war ihr Cleon lieb, So gern er auch im Trinkgelage Der Grillen finstern Schwarm vertrieb. Um unverhofft ihn zu erfreuen, Ließ sie sich insgeheim von einer Meisterhand In Lebensgröße konterfeien Und hing das Bildnis an die Wand. Nun kam der Mann nach Haus, und zwar vom Zechen; Er sah das Bild - - Sie ists vom Hute bis zum Schuh, Rief er, und hielt, aus Furcht sie möchte sprechen, Sich schnell die beiden Ohren zu. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Biographie eines Pudels" ISBN: 3-7846-0134-0 Herausgeber: Langewiesche-Brandt KG Mehr Pfeffel Gedichte? Bitte klicken Sie Gottlieb Konrad Pfeffel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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