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Gottfried August Bürger An den Traumgott (Gottfried August Bürger)Du Schwärmer um die Ruhebetten Von Moos und Flaum, O Bruder leichter Amoretten, Geliebter Traum, Was zeigest du mir Adelinen So hold, so mild? Sie selbst ist mir ja nie erschienen Wie dieses Bild. O Trauter, ist mein Glück dein Wille, So eile nun, Der Täuschung dieser schönen Hülle Dich abzuthun! Nimm an ein Wesen wie das meine; Gebleicht, verzehrt Und tief gebückt von Gram erscheine, Der mich beschwert! »Du lachtest Hohn für Lieb und Treue Auf mich herab; Nun weine deine bittre Reue Mir nach ins Grab!« Dies bring' in Aufruhr ihr Gewissen; Ihr Schlaf entflieh', Und schluchzend unter Zährengüssen Erwache sie! Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: Unbekannt Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Bürger Gedichte? Bitte klicken Sie Gottfried August Bürger. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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