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Gottfried August Bürger An das Herz - Sonett (Gottfried August Bürger)Sonett Lange schon in manchem Sturm' und Drange Wandeln meine Füße durch die Welt. Bald den Lebensmüden beigesellt, Ruh ich aus von meinem Pilgergange. Leise sinkend faltet sich die Wange; Jede meiner Blüten welkt und fällt. Herz, ich muß dich fragen: Was erhält Dich in Kraft und Fülle noch so lange? Aber ach! Aurora hört es kalt, Was ihr Tithons Lippen Holdes sagen. - Herz, ich wollte, du auch würdest alt! Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3-15-000228-1 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Bürger Gedichte? Bitte klicken Sie Gottfried August Bürger. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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