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Eduard Mörike Lied vom Winde (Eduard Mörike)Sausewind, Brausewind! Dort und hier! Deine Heimat sage mir! "Kindlein, wir fahren Seit viel vielen Jahren Durch die weit weite Welt, Und moechtens erfragen, Die Antwort erjagen, Bei den Bergen, den Meeren, Bei des Himmels klingenden Heeren, Die wissen es nie. Bist du klueger als sie, Magst du es sagen. - Fort, wohlauf! Halt uns nicht auf! Kommen andre nach, unsre Brueder, Da frag wieder." "Wers nennen koennte! Schelmisches Kind, Lieb ist wie Wind, Rasch und lebendig, Ruhet nie, Ewig ist sie, Aber nicht immer bestaendig. - Fort! Wohlauf! auf! Halt uns nicht auf! Fort ueber Stoppel, und Waelder, und Wiesen! Wenn ich dein Schaetzchen seh, Will ich es gruessen. Kindlein, ade!" Mehr Mörike Gedichte? Bitte klicken Sie Eduard Mörike. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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