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Eduard Mörike Auf der Reise (Eduard Mörike)Zwischen süßem Schmerz, Zwischen dumpfem Wohlbehagen Sitz ich nächtlich in dem Reisewagen, Lasse mich so weit von dir, mein Herz, Weit und immer weiter tragen. Schweigend sitz ich und allein, Ich wiege mich in bunten Träumen, Das muntre Posthorn klingt darein, Es tanzt der liebe Mondenschein Nach diesem Ton auf Quellen und auf Bäumen Sogar zu mir durchs enge Fensterlein. Doch nein! wie dürft ich auch nur hoffen, Daß jetzt mein Schatten bei dir sei! Ach, stünden deine Träume für mich offen, Du winktest wohl auch wachend mich herbei! Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Sämtliche Werke Band I" ISBN: 3-538-05651-x Herausgeber: Winkler Verlag Mehr Mörike Gedichte? Bitte klicken Sie Eduard Mörike. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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