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Eduard Mörike An Pauline (Eduard Mörike)Die Neune, die zu ewgen Tänzen Sich schwesterlich die Stirne kränzen, Sie sollen, heißt's, im Dämmerscheine Der dichterischen Wunderhaine Gar manches Mal dir gern begegnen Und dich mit ihren Gaben segnen; Nur daß du, was sie dir vertrauten, Mit keiner Silbe läßt verlauten. - Ob etwa sie, wie sie wohl pflegen, Dir dieses Schweigen auferlegen? Ich weiß, ein solcher Schatz, verschlossen, Wird doppelt wonnig erst genossen, Unendlich scheint er sich zu füllen, Indem wir ihn der Welt verhüllen. Drum, was die Freunde sagen möchten, Es ziemt sich kaum mit dir zu rechten; Wünscht mancher doch ein gleiches Glück Unmutig oft sich selbst zurück! Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Sämtliche Werke Band I" ISBN: 3-538-05651-x Herausgeber: Winkler Verlag Mehr Mörike Gedichte? Bitte klicken Sie Eduard Mörike. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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