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Detlev von Liliencron Zigeunertreiben (Detlev von Liliencron)Schon verblassen die Sterne In den binsenumnickten Moorwassern, Wo die Wildente schläft. Durchs Gezweige Spielen gelbe und rote Und blaue Frühlichter, Den Morgen wiegend. Czico schleicht ans nächste Dorf, Um wieder eine Gans zu stehlen; Und stört den Fuchs, Seinen Kumpan, Der auf denselben Wegen ist. Dann wird Tag. Gähnend stehn die Bauern vor den Türen. Durch die Heide schleppen sich die Zigeuner, Braun und ungewaschen, Braun wie die Heide. Und über Bauern und Zigeunern Steigen Lerchen Singend In die sonnedurchzitterte Luft. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3 15 007694 3 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Liliencron Gedichte? Bitte klicken Sie Detlev von Liliencron. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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