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Annette von Droste-Hülshoff Der Weiher (Annette von Droste-Hülshoff)Er liegt so still im Morgenlicht, so friedlich, wie ein fromm Gewissen; wenn Weste seinen Spiegel küssen, des Ufers Blume fühlt es nicht; Libellen zittern über ihn, blaugoldne Stäbchen und Karmin, und auf des Sonnenbildes Glanz die Wasserspinne führt den Tanz; Schwertlilienkranz am Ufer steht und horcht des Schilfes Schlummerliede; ein lindes Säuseln kommt und geht, als flüstr' es: Friede! Friede! Friede! Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Vom goldnen Überfluss" ISBN: Unbekannt Herausgeber: R. Voigtländers Verlag Mehr Droste-Hülshoff Gedichte? Bitte klicken Sie Annette von Droste-Hülshoff. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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