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Richard Dehmel Unsre Stunde (Richard Dehmel)Es dunkelt schon. Komm, geh nach Haus. Komm! das Kastanien-Blattgewühl streckt sich wie Krallen nach uns aus. Es ist zu einsam hier, zu schwül für uns. Denn sieh: die Linien deiner Hand laufen den meinen viel zu gleich. Du schienst mir plötzlich so verwandt, so vorbekannt; vielleicht aus einem andern Reich. Horch! ja, so wild und unverwandt, wie jetzt die Nachtigall da schlug, zittert dein Herz in meiner Hand. Wir wissen es; das ist genug für uns. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3-15-008596-9 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Dehmel Gedichte? Bitte klicken Sie Richard Dehmel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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