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Otto Ernst Genügen (Otto Ernst)Wie trüg' ich wohl ein Fernverlangen, da hier der Tag in Rosen blüht, die Sonne mich erweckt mit Prangen und mir am Abend sanft verglüht? Vom Garten schon in früher Stunde herüberträgt der Morgenwind ein Lied aus froher Kinder Munde - wie singt so hell mein eignes Kind! Der Mittagsruf klingt durch die Saaten. Wie Arbeit Stirn und Hände bräunt! Es winkt, vom Werk sich zu beraten, zum Heimweg mir ein ernster Freund. Beseligt von des Tags Geschenken, genieß' ich sein in später Ruh'. Ein letztes, leises Überdenken - und träumend fällt die Wimper zu. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Vom goldnen Überfluss" ISBN: Unbekannt Herausgeber: R. Voigtländers Verlag Mehr Ernst Gedichte? Bitte klicken Sie Otto Ernst. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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