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Nikolaus Lenau Traumgewalten (Nikolaus Lenau)Der Traum war so wild, der Traum war so schaurig So tief erschütternd, unendlich traurig. Ich möchte gerne mir sagen: Daß ich ja fest geschlafen hab, Daß ich ja nicht geträumt hab, Doch rinnen mir noch die Tränen herab, Ich höre mein Herz noch schlagen. Ich schlief, mein Haus war preisgegeben, Sie führten darin ein wüstes Leben. Nun sind sie fort, die wilden Naturen; In diesen Tränen find ich die Spuren, Wie sie mir alles zusammengerüttet Und über den Tisch den Wein geschüttet. (1838) Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3-458-33686-9 Herausgeber: Insel Verlag Mehr Lenau Gedichte? Bitte klicken Sie Nikolaus Lenau. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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