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Nikolaus Lenau Herbstklage (Nikolaus Lenau)Holder Lenz, du bist dahin! Nirgends, nirgends darfst du bleiben! Wo ich sah dein frohes Blühn, Braust des Herbstes banges Treiben. Wie der Wind so traurig fuhr Durch den Strauch, als ob er weine; Sterbeseufzer der Natur Schauern durch die welken Haine. Waldesrauschen, wunderbar Hast du mir das Herz getroffen! Treulich bringt ein jedes Jahr Welkes Laub und welkes Hoffen. (1831) Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3-458-33686-9 Herausgeber: Insel Verlag Mehr Lenau Gedichte? Bitte klicken Sie Nikolaus Lenau. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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