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Karoline von Günderode Ist Alles stumm und leer (Karoline von Günderode)Ist Alles stumm und leer. Nichts macht mir Freude mehr; Düfte sie düften nicht, Lüfte sie lüften nicht, Mein Herz so schwer! Ist Alles so öd und hin, Bange mein Geist und Sinn, Wollte, nicht weiß ich was Jagt mich ohne Unterlaß Wüßt ich wohin? - Ein Bild von Meisterhand Hat mir den Sinn gebannt Seit ich das Holde sah Ists fern und ewig nah Mir anverwandt. - Ein Klang im Herzen ruht, Der noch erfüllt den Muth Wie Flötenhauch ein Wort, Tönet noch leise fort, Stillt Thränenfluth. Frühlinges Blumen treu, Kommn zurück aufs Neu, Nicht so der Liebe Glück Ach es kommt nicht zurück Schön doch nicht treu. Phönix der Lieblichkeit Dich trägt dein Fittig weit Hin zu der Sonne Strahl - Ach was ist dir zumal Mein einsam Leid? Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Der Schatten eines Traumes" ISBN: 3-630-61348-9 Herausgeber: Luchterhand Literaturverlag Mehr Günderode Gedichte? Bitte klicken Sie Karoline von Günderode. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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