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Johann Wolfgang von Goethe Stiftungslied (Johann Wolfgang von Goethe)Was gehst du, schöne Nachbarin, Im Garten so allein? Und wenn du Haus und Felder pflegst, Will ich dein Diener sein. Mein Bruder schlich zur Kellnerin Und ließ ihr keine Ruh. Sie gab ihm einen frischen Trunk Und einen Kuß dazu. Mein Vetter ist ein kluger Wicht, Er ist der Köchin hold. Den Braten dreht er für und für Um süßen Minnesold. Die Sechse, die verzehrten dann Zusammen ein gutes Mahl, Und singend kam ein viertes Paar Gesprungen in den Saal. Willkommen! und Willkommen auch Fürs wackere fünfte Paar, Das voll Geschicht' und Neuigkeit Und frischer Schwänke war. Noch blieb für Rätsel, Witz und Geist Und feine Spiele Platz; Ein sechstes Pärchen kam heran, Gefunden war der Schatz. Gesellig feiert fort und fort Das ungestörte Mahl, Und eins im andern freue sich Der heilgen Doppelzahl. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gesammelte Werke in sieben Bänden" ISBN: Unbekannt Herausgeber: Bertelsmann Lesering Mehr Goethe Gedichte? Bitte klicken Sie Johann Wolfgang von Goethe. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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