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Johann Wolfgang von Goethe Schäfers Klagelied (Johann Wolfgang von Goethe)Da droben auf jenem Berge, Da steh ich tausendmal, An meinem Stabe gebogen Und schaue hinab in das Tal. Dann folg ich der weidenden Herde, Mein Hündchen bewahret mir sie. Ich bin heruntergekommen Und weiß doch selber nicht wie. Da stehet von schönen Blumen Die ganze Wiese so voll. Ich breche sie, ohne zu wissen Wem ich sie geben soll. Und Regen, Sturm und Gewitter Verpaß ich unter dem Baum. Die Türe dort bleibet verschlossen Denn alles ist leider ein Traum. Hinaus in das Land und weiter, Vielleicht gar über die See. Vorüber, ihr Schafe, vorüber! Dem Schäfer ist gar so weh. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gesammelte Werke in sieben Bänden" ISBN: Unbekannt Herausgeber: Bertelsmann Lesering Mehr Goethe Gedichte? Bitte klicken Sie Johann Wolfgang von Goethe. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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