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Johann Wolfgang von Goethe Kriegserklärung (Johann Wolfgang von Goethe)Wenn ich doch so schön wär Wie die Mädchen auf dem Land! Sie tragen gelbe Hüte Mit rosenrotem Band. Glauben, daß man schön sei, Dächt ich, ist erlaubt. In der Stadt, ach! ich hab es Dem Junker geglaubt. Nun im Frühling, ach! ists Um die Freuden getan; Ihn ziehen die Dirnen, Die ländlichen, an. Und die Taill und den Schlepp Verändr ich zur Stund; Das Leibchen ist länger, Das Röckchen ist rund. Trage gelblichen Hut Und ein Mieder wie Schnee, Und sichle mit andern Den blühenden Klee. Spürt er unter dem Chor Etwas Zierliches aus, Der lüsterne Knabe, Er winkt mir ins Haus. Die Städterin droht Euch Dirnen den Krieg, Und doppelte Reize Behaupten den Sieg. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gesammelte Werke in sieben Bänden" ISBN: Unbekannt Herausgeber: Bertelsmann Lesering Mehr Goethe Gedichte? Bitte klicken Sie Johann Wolfgang von Goethe. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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