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Johann Wolfgang von Goethe Entoptische Farben (Johann Wolfgang von Goethe)Laß dir von den Spiegeleien Unsrer Physiker erzählen, Die am Phänomen sich freuen, Mehr sich mit Gedanken quälen. Spiegel hüben, Spiegel drüben, Doppelstellung, auserlesen; Und dazwischen ruht im Trüben Als Kristall das Erdewesen. Dieses zeigt, wenn jene blicken, Allerschönste Farbenspiele; Dämmerlicht, das beide schicken, Offenbart sich dem Gefühle. Schwarz wie Kreuze wirst du sehen, Pfauenaugen kann man finden; Tag und Abendlicht vergehen, Bis zusammen beide schwinden. Laß den Makrokosmus gelten, Seine spenstischen Gestalten! Da die lieben, kleinen Welten Wirklich Herrlichstes enthalten. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gesammelte Werke in sieben Bänden" ISBN: Unbekannt Herausgeber: Bertelsmann Lesering Mehr Goethe Gedichte? Bitte klicken Sie Johann Wolfgang von Goethe. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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