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Hugo von Hofmannsthal Terzinen über Vergänglichkeit (Hugo von Hofmannsthal)Noch spür ich ihren Atem auf den Wangen: Wie kann das sein, daß diese nahen Tage Fort sind, für immer fort, und ganz vergangen? Dies ist ein Ding, das keiner voll aussinnt, Und viel zu grauenvoll, als daß man klage: Daß alles gleitet und vorüberrinnt. Und daß mein eignes Ich, durch nichts gehemmt, Herüberglitt aus einem kleinen Kind Mir wie ein Hund unheimlich stumm und fremd. Dann: daß ich auch vor hundert Jahren war Und meine Ahnen, die im Totenhemd, Mit mir verwandt sind wie mein eignes Haar, Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Der ewige Brunnen" ISBN: 340604140 Herausgeber: Ludwig Reiners Mehr Hofmannsthal Gedichte? Bitte klicken Sie Hugo von Hofmannsthal. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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