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Heinrich Heine Altes Lied (Heinrich Heine)Altes Lied Du bist gestorben und weißt es nicht, Erloschen ist dein Augenlicht, Erblichen ist dein rotes Mündchen, Und du bist tot, mein totes Kindchen. In einer schaurigen Sommernacht Hab ich dich selber zu Grabe gebracht; Klaglieder die Nachtigallen sangen, Die Sterne sind mit zur Leiche gegangen. Der Zug, der zog den Wald vorbei, Dort widerhallt die Litanei; Die Tannen, in Trauermäntel vermummet, Sie haben Totengebete gebrummet. Und als wir kamen zu deinem Grab, Da stieg der Mond vom Himmel herab. Er hielt eine Rede. Ein Schluchzen und Stöhnen, Und in der Ferne die Glocken tönen. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "BTITEL" ISBN: Unbekannt Herausgeber: HRSG. Mehr Heine Gedichte? Bitte klicken Sie Heinrich Heine. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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