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Gottfried August Bürger Freiheit (Gottfried August Bürger)Freiheit wünschest du dir, und klagst alltäglich und zürnest, Daß dir Freiheit fehlt, über Despotengewalt? - Lern entbehren, o Freund! Beut Trotz dem Schmerz und dem Tode! Und kein Gott des Olymps fühlet sich freier, als du. - Aber noch fragt dein Blick: Wie lern ich die schwerste der Künste, Wie den erhabenen Trotz gegen den Schmerz und den Tod? - Wirb bei der Mutter Vernunft um Tugend, die göttliche Tochter, Wirb! - Und dein ist die Kunst, dein der erhabene Trotz. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3-15-000228-1 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Bürger Gedichte? Bitte klicken Sie Gottfried August Bürger. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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