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Gottfried Keller Ich hab' in kalten Wintertagen (Gottfried Keller)Ich hab' in kalten Wintertagen Gottfried Keller Ich hab' in kalten Wintertagen, In dunkler, hoffnungsarmer Zeit Ganz aus dem Sinne dich geschlagen, O Trugbild der Unsterblichkeit! Nun, da der Sommer glüht und glänzet, Nun seh' ich, daß ich wohl getan; Ich habe neu das Herz umkränzet, Im Grabe aber ruht der Wahn. Ich fahre auf dem klaren Strome, Er rinnt mir kühlend durch die Hand; Ich schau' hinauf zum blauen Dome - Und such' kein beßres Vaterland. Mehr Keller Gedichte? Bitte klicken Sie Gottfried Keller. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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