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Georg Heym Pilatus (Georg Heym)Ein Lächeln schiefen Grames, das verschwindet Hinein in seiner Stirne weißes Tor. Er sitzt auf seinem Stuhl. Seine Hände erhoben Brechen den Stab und fallen von oben. Aber wie eine Blume voll grüner Helle Leuchtet im Dunkel der Höfe der König der Juden. Und die Stirn, die sie schattig mit Dornen beluden, Brennt wie ein Stein in fahler Grelle. Aber der Richter am blauen Gebirge Hänget im riesigen Mantel wie faltige Frucht. Wild kommt der Abend über die hallenden Öden. Schweigsame Wasser fallen in grüner Schlucht. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Dichtungen" ISBN: Unbekannt Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Heym Gedichte? Bitte klicken Sie Georg Heym. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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