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Georg Heym Der Baum (Sonne hat ihn gesotten...) (Georg Heym)Sonne hat ihn gesotten, Wind hat ihn dürr gemacht, Kein Baum wollte ihn haben, Überall fiel er ab. Nur eine Eberesche Mit roten Beeren bespickt Wie mit feurigen Zungen, Hat ihm Obdach gegeben. Und da hing er mit Schweben, Seine Füße lagen im Gras. Die Abendsonne fuhr blutig Durch die Kippen ihm naß, Schlug die Ölwälder alle Über der Landschaft herauf, Gott in dem weißen Kleide Tat in den Wolken sich auf. Und sie zitterten alle Über dem Blätterreich, Hörend die Hände des Vaters Im hellen Geäder leicht. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Dichtungen" ISBN: Unbekannt Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Heym Gedichte? Bitte klicken Sie Georg Heym. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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