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Friedrich Hebbel Zwei Wandrer (Friedrich Hebbel)Ein Stummer zieht durch die Lande, Gott hat ihm ein Wort vertraut, Das kann er nicht ergründen, Nur einem darf er's verkünden, Den er noch nie geschaut. Ein Tauber zieht durch die Lande, Gott selber hieß ihn gehn, Dem hat er das Ohr verriegelt, Und jenem die Lippe versiegelt, Bis sie einander sehn. Daß sich die beiden finden, Ihr Menschen, betet viel. Wenn, die jetzt einsam wandern, Treffen einer den andern, Ist alle Welt am Ziel. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3-15-003231-8 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Hebbel Gedichte? Bitte klicken Sie Friedrich Hebbel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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