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Friedrich Hebbel Sie sehn sich nicht wieder (Friedrich Hebbel)Von dunkelnden Wogen Hinuntergezogen, Zwei schimmernde Schwäne, sie schiffen daher, Die Winde, sie schwellen Allmählich die Wellen, Die Nebel, sie senken sich finster und schwer. Die Schwäne, sie meiden Einander und leiden, Nun tun sie es nicht mehr, sie können die Glut Nicht länger verschließen, Sie wollen genießen, Verhüllt von den Nebeln, gewiegt von der Flut. Nach innigem Gatten Ein süßes Ermatten, Da trennt sie die Woge, bevor sie's gedacht. Laßt ruhn das Gefieder! Ihr seht euch nicht wieder, Der Tag ist vorüber, es dämmert die Nacht. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3-15-003231-8 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Hebbel Gedichte? Bitte klicken Sie Friedrich Hebbel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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