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Friedrich Hebbel Gebet (Friedrich Hebbel)Die du, über die Sterne weg, mit der geleerten Schale aufschwebst, um sie am ew'gen Born eilig wieder zu füllen: einmal schwenke sie noch, o Glück, einmal, lächelnde Göttin! Sieh, ein einziger Tropfen hängt noch verloren am Rande, und der einzige Tropfen genügt, eine himmlische Seele, die hier unten im Schmerz erstarrt, wieder in Wonne zu lösen. Ach! sie weinet dir süßeren Dank als die anderen alle, die du glücklich und reich gemacht; laß ihn fallen, den Tropfen! Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Vom goldnen Überfluss" ISBN: Unbekannt Herausgeber: R. Voigtländers Verlag Mehr Hebbel Gedichte? Bitte klicken Sie Friedrich Hebbel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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