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Friedrich Hebbel Der Mensch (Friedrich Hebbel)Die Wurzelkraft im Menschen treibt zum Eilen, Sie strebt ins Weiteste aus allem Engen, Sie will das Letzte schon ins Erste mengen, Ihr bangt vor Raum und Zeit, die sie zerteilen. Die Gegenkraft im Menschen treibt zum Weilen, Sie will ans Nächste sich auf ewig hängen, Sie möchte die Entfaltung rückwärts drängen Und jede Wunde meiden, statt zu heilen. Und aus dem Seufzer, der den Tod verkündet, Wird im Moment vernichtender Erkaltung Ein Hauch, der neu und frisch die Flamme zündet. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3-15-003231-8 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Hebbel Gedichte? Bitte klicken Sie Friedrich Hebbel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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